Stress

Stress

Das englische Wort Stress steht für Druck, Belastung, Spannung und bezeichnet einen Zustand des Körpers, der durch spezifische Symptome gekennzeichnet und durch unspezifische Reize ausgelöst werden kann. Das unwillkürliche sympathische Nervensystem kommt in Schwung und reagiert mit Blutdruckanstieg, Herzklopfen, Magendrücken oder Schweissausbrüchen. Auslöser können Infektionen, Verletzungen, Strahlen aber auch Ärger, Freude, Leistungsdruck und anderes sein. Stress ist letztlich ein Ungleichgewicht zwischen Anforderungen an den Körper und subjektivem Bewältigungsverhalten.

Ein akuter Stress ist ein vorübergehender Erregungszustand mit einem Anfang und einem Ende. Chronischer Stress ist ein anhaltender Erregungszustand, wobei eine Person die Anforderungen als grösser einschätzt als die äusseren Ressourcen sind. Chronischer Stress kann Krankheiten auslösen: Schlaganfall, Bluthochdruck, Herzrhythmusstörungen, Weichteilrheuma, Infektionsanfälligkeit, Hautprobleme, Wundheilungsstörungen, Schlaflosigkeit, Verdauungsstörungen um nur einige wichtigste zu nennen.

Die Grundlage für eine nachhaltige Stressregulation sind die Ernährung, die Bewegung und die Erholung, also Schlaf und Regeneration.

Eine bewusste, ausgewogene Ernährung, Slow-Food statt Fast-Food bringt am meisten. Vitamine und Antioxydantien ergänzen das Angebot. Viel natürliches Mineralwasser strafft die Zellen und hält den Körper fitt. Der Stresskiller Nummer 1 ist das Magnesium. Es reguliert die Zufuhr von Calcium in die Zellen und die Muskeln bauen Stress-Schlacken mit Hilfe von Magnesium ab. Auf der pflanzlichen Seite werden heute Ginkgo Extrakte empfohlen, welche eine Schutzwirkung auf das Gehirn haben sollen.

Die Bewegung ist die beste Methode, Stress abzubauen. Geeignet sind Outdoor Aktivitäten aber auch Krafttraining. Gleichgewicht und Koordination können mit Yoga, Brain Gym, autogenem Training und vieles mehr erlangt werden.

Siebeneinhalb Stunden Schlaf braucht der Mensch durchschnittlich, sagt man. In den Schlafphasen werden Wachstumshormone freigesetzt, welche Aufräumarbeiten vornehmen und Zellen regenerieren. In der Tiefschlafphase werden die Daten vom Kurzzeit- ins Langzeitgedächtnis überspielt. In der sog genannten REM Phase trainiert das Gehirn Bewegungsabläufe. Für die Stressregulation ist Schlaf wichtiger als jede Entspannungsübung.