Krebs vorbeugen mit richtigem Essen?

Krebs vorbeugen mit richtigem Essen?

Krebs - ein Begriff für mehr als 100 Krankheiten - bezeichnet das unkontrollierbare Wachstum von Körperzellen. Der Grund liegt in genetischen Defekten. Meist häufen sich die Fehler im Erbgut über die Zeit an, was letztlich zu Krebs führt. Die Defekte können zufällig entstehen oder von Umweltfaktoren beeinflusst werden. Die bekanntesten Faktoren sind das Tabakrauchen, Infektionen, UV-Strahlung oder gewisse Chemikalien. Zu diesen Faktoren gehört auch die Ernährung, nehmen wir doch mit dem Essen täglich x-tausend verschiedene chemische Verbindungen ein.

Ein Schwerpunkt liegt beim Übergewicht. Eine grosse Körpermasse verstärkt das Risiko, an Krebs zu erkranken. Körperfett lässt Krebszellen wachsen. Übergewicht beeinflusst zahlreiche Hormone und Wachstumsfaktoren. Dicke Menschen produzieren mehr Insulin oder Leptin, welche bei Darm- und Prostatakrebs eine Rolle spielen. Körperfett ist an der verstärkten Östrogenproduktion beteiligt, das weibliche Hormon, welches im Verdacht steht, Gebärmutter- oder Brustkrebs nach der Menopause zu fördern.

Manche Risikofaktoren sind vom Einzelnen nicht beeinflussbar. Darum bekommen manche Personen auch dann keinen Krebs, wenn sich ungesund ernähren und andere bekommen Krebs, auch wenn sich strikt an die Gesundheitstipps halten. Deshalb kann Krebs mit den nachfolgenden Ratschlägen nicht ausgerottet, aber dessen Häufigkeit in der Gesamtbevölkerung vermindert werden.

Die 10 Präventionsvorschläge für eine mögliche Krebsvorsorge:

  • Erstens, kein Übergewicht aufbauen, der absolut wichtigste Negativfaktor. Kalorienreichem Fastfood und gesüssten Getränken muss man möglichst aus dem Weg gehen.
  • Zweitens der Alkoholkonsum; je mässiger, desto besser: geniessen statt saufen.
  • Drittens das Rauchen; hier gilt die Nulltoleranz.
  • Viertens wäre ideal, sich täglich 30 Minuten sportlich zu betätigen oder sich sonst wie zu bewegen.
  • Fünftens soll man mindestens pro Tag fünf Portionen, d.h. eine Handvoll, Früchte oder Gemüse essen.
  • Sechstens soll man den Konsum von rotem Fleisch auf ca. 500 Gramm pro Woche beschränken, vor allem aber geräuchertes oder gesalzenes Fleische nur in kleinen Mengen geniessen.
  • Siebtens sollte der Salzkonsum weniger als 6 Gramm pro Tag betragen.
  • Achtens keine verdorbenen Produkte essen, Schimmelpilze bilden Giftstoffe, welche in kleinsten Mengen krebsfördernd sein können.
  • Neuntens soll man auf Nahrungsmittelergänzungsmittel möglichst verzichten und diese aus der natürlich zugeführten Nahrung beziehen.
  • Zehntens hat man Glück, wenn man über sechs Monate gestillt wurde.

Mit diesen Tipps beugt man vielleicht nicht unbedingt einer Krebserkrankung vor, man fühlt sich aber mit Sicherheit besser.